KI-News

TASTE BENCH bewertet, ob KI-generierte Anzeigen einsatzbereit wirken

Omneky stellt einen Benchmark für KI-Werbemittel vor. Die erste Ausgabe bewertet Bildanzeigen mit KI-Juroren; gemessene Kampagnenerfolge sind nicht Teil der Ergebnisse.

FW
FutureWire Admin
4 Min. Lesezeit · 25 Aufrufe

Gleiche Briefings für acht Bildmodelle

Omneky hat am 25. September TASTE BENCH vorgestellt. Die aktuelle Ausgabe umfasst acht Bildmodelle, 59 Werbebriefings, vier Marken und fünf Sprachen. Ein verblindetes Gremium aus KI-Modellen bewertet die erzeugten Anzeigen unter anderem auf Markenpassung, Typografie und die Einhaltung fester Vorgaben.

Die höchste Quote als direkt einsetzbar bewerteter Ergebnisse erreicht laut Omneky GPT Image 2.5 Sunburst mit 32 von 59 Anzeigen, entsprechend 54,2 Prozent. Es handelt sich um erste Generierungsversuche ohne Omnekys eigenen nachgeschalteten Prüfschritt.

Die Kennzahl beschreibt automatisierte Urteile

Die Bewertung misst weder tatsächliche Kaufabschlüsse noch den Ertrag einer Werbekampagne. Auch eine Freigabe durch menschliche Markenverantwortliche ist damit nicht gleichzusetzen. Deutsch gehört nicht zu den fünf genannten Testsprachen. Die Ergebnisse stammen vom Anbieter des Benchmarks.

Einordnung: Gestaltung und Wirkung getrennt betrachten

Ein Werbemittel kann formal korrekt sein und seine Zielgruppe dennoch verfehlen. Umgekehrt kann eine auffällige Gestaltung erfolgreich wirken, obwohl sie ein Produktdetail ungenau darstellt. Für einen Vergleich wäre deshalb wichtig, vorab festzulegen, welche Fehler ein Ergebnis unabhängig von seiner optischen Qualität ausschließen.

Dazu könnte beispielsweise gehören, dass ein Preis, eine Produkteigenschaft oder eine Markenbezeichnung unverändert bleiben muss. Erst danach wäre zu beurteilen, welche Variante gestalterisch überzeugt. Bei einem eigenen Test sollten mehrere unterschiedliche Aufgaben verwendet werden, damit nicht ein besonders passendes Beispiel den Eindruck bestimmt.

TASTE BENCH liefert einen strukturierten Blick auf die erste Ausgabe von Bildmodellen. Eine belastbare Auswahl für reale Kampagnen braucht zusätzlich Prüfung am eigenen Briefing und anschließend Daten aus der tatsächlichen Nutzung.

Quellen

Einloggen & liken · 0