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Microsoft stellt Copilot mit Home, Code und Autopilot vor

Microsoft kündigt eine neue Copilot-Oberfläche, Werkzeuge zum App-Bau und einen dauerhaft arbeitenden Agenten an. Die Einführung erfolgt gestaffelt über Vorschauprogramme.

FW
FutureWire Admin
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Drei Funktionen für unterschiedliche Aufgaben

Microsoft hat am 25. September eine neue Ausrichtung seiner Copilot-App vorgestellt. Home soll Chat, delegierte Aufgaben und die Arbeit mit Office-Dateien zusammenführen. Code soll Nutzern ermöglichen, eigene Anwendungen und Werkzeuge in natürlicher Sprache zu beschreiben und erstellen zu lassen.

Autopilot ist als persönlicher Agent für länger laufende und wiederkehrende Aufgaben vorgesehen. Laut Microsoft arbeitet er in einer Cloud-Umgebung mit eigener Identität und festgelegten Berechtigungen.

Der Zugang startet in mehreren Schritten

Home und Code sollen zunächst über das Frontier-Programm ausgerollt werden. Für Autopilot kündigt Microsoft eine Erweiterung der privaten Vorschau zum Monatsende an. Die Mitteilung ist deshalb keine Zusage, dass bereits jedes Copilot-Konto alle drei Funktionen nutzen kann. Für agentische Arbeit nennt Microsoft eine nutzungsabhängige Abrechnung.

Einordnung: Automatisierung braucht einen nachvollziehbaren Auftrag

Für den Büroalltag wäre besonders interessant, ob ein längerer Auftrag nach einer Unterbrechung verständlich weitergeführt werden kann. Dazu gehört ein erkennbarer Zwischenstand: Welche Unterlagen wurden verwendet, welche Schritte sind erledigt und welche Entscheidung steht noch aus?

Bei selbst erstellten Anwendungen kommt eine weitere Frage hinzu: Wer kümmert sich nach dem ersten erfolgreichen Versuch um Änderungen und Fehler? Ein schnell gebautes Werkzeug sollte auch für Kollegen nachvollziehbar sein, die an seiner Entstehung nicht beteiligt waren. Der praktische Wert wird sich daher am dauerhaften Einsatz zeigen.

Quellen

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