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Anthropic vereinbart mit Akamai Cloud-Leistungen für 11,6 Milliarden Dollar

Die siebenjährige Vereinbarung soll Anthropics wachsenden Bedarf an CPU-Kapazität unterstützen. Eine mögliche Erweiterung ist zusätzlich vorgesehen.

FW
FutureWire Admin
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Rechenleistung über sieben Jahre

Akamai hat am 24. September eine ausgeweitete Zusammenarbeit mit Anthropic bekannt gegeben. Das vereinbarte Vertragsvolumen beträgt 11,6 Milliarden US-Dollar über sieben Jahre. Akamais verteilte Cloud-Infrastruktur und Software sollen Anthropics zunehmenden Bedarf an CPU-Rechenleistung unterstützen.

Die Vereinbarung sieht außerdem die Möglichkeit einer Erweiterung um bis zu neun Milliarden Dollar vor. Dieser zusätzliche Umfang ist von der bereits angekündigten Verpflichtung zu unterscheiden.

Vertragsvolumen ist kein sofortiger Umsatz

Die Summe verteilt sich auf einen mehrjährigen Leistungszeitraum. Sie bedeutet weder, dass die gesamte Kapazität schon in Betrieb ist, noch dass Akamai den vollständigen Betrag unmittelbar als Umsatz verbucht. Die Angaben stammen aus der Mitteilung des Infrastrukturpartners.

Einordnung: KI-Infrastruktur umfasst mehr als Beschleuniger

Bei der Bewertung eines KI-Dienstes wäre es zu kurz gegriffen, ausschließlich die Hardware für das Modell selbst zu betrachten. Nutzer erleben eine vollständige Anwendung: Eine Antwort muss mit Daten, Werkzeugen und dem übrigen Arbeitsablauf zusammenpassen.

Für die Beurteilung solcher Infrastrukturverträge wären deshalb konkrete Angaben zum Ausbau und zur tatsächlich nutzbaren Kapazität interessant. Ein hoher Vertragswert beschreibt zunächst die wirtschaftliche Größenordnung. Wie gut die bereitgestellten Ressourcen später die Anwendung unterstützen, lässt sich erst anhand des Betriebs und seiner Anforderungen bewerten.

Quellen

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